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Motoröl – Klassifikationen und Spezifikationen

Viskositäts-Klassifikation

Die „Viskosität“ ist das Maß für die innere Reibung einer Flüssigkeit. Die Kennzeichnung erfolgt international durch die Einstufung in genormte SAE-Klassen (Society of Automotive Engineers). Dieses System definiert Bezugstemperaturen, Viskositätsgrenzen und Klassenzuordnungen, bezogen auf bestimmte Prüfverfahren. Bei den heute üblichen Mehrbereichsölen werden zwei Zahlen angegeben, wie z.B. SAE 10W-40. Die Zahl vor dem „W“ beschreibt die Fließeigenschaften des Öls bei Kälte. Je kleiner die Ziffer ist, desto besser kann das Motoröl bei Kälte fließen und entsprechend schneller die wichtigen Schmierstellen im Motor erreichen. Die Zahl nach „W“ beschreibt die Viskosität bei 100° C.

SAE-Viskositätsklassen für Motorenöle (SAE J 300)

SAE
Viskositäts
- klasse1)
Viskosität2)
mPas bei Temperatur °C max.
Tieftemperatur- Pump-Viskosität3) cP max. ohne
Scherspannung
Kinematische Visko- sität4)
in mm2/s min. bei 100°C
Kinematische Visko- sität4)
in mm2/s max. bei 100°
HTHSViskosität5)
mPas (cP) bei
150°C min.
0W6200 bei -35 °C60 000 bei -40 °C3,8--
5W6600 bei -30 °C60 000 bei -35 °C3,8--
10W7000 bei -25 °C60 000 bei -30 °C4,1--
15W7000 bei -20 °C60 000 bei -25 °C5,6--
20W9500 bei -15 °C60 000 bei -20 °C5,6--
25W13000 bei -10 °C60 000 bei -15 °C9,3--
20--5,6< 9,32,6
30--9,3< 12,52,9
40--12,5< 16,32,9 6)
40--12,5< 16,33,7 7)
50--16,3< 21,93,7
60--21,9< 26,13,7

Anmerkungen zur Tabelle: 1 cP= 1 mPas; 1 cSt= 1 mm²s-1 1) Anforderung gemäß ASTM D 5293 2) Cold Cranking Simulator: ASTM D 5293 o. DIN 51 377 3) Mini Rotary Viskosimeter: ASTM D 4684 4) ASTM D 445 oder DIN 51 562 5) ASTM D 4683 oder CEC L-36-A-90 (ASTM D 4741) 6) Für 0W-40, 5W-40 und 10W-40 Öle 7) Für 15W-40, 20W-40, 25W-40 und 40 Öle

 

Leistungsklassifikationen und -spezifikationen

Das Leistungsvermögen von Ölen ist festgelegt in den „API-Klassifikationen“ (American Petroleum Institute), sowie den „ACEA-Spezifikationen“ (Association des Constructeurs Europ. de l‘Automobile). Die Einstufung erfolgt anhand standardisierter Motorprüfläufe im Testlabor. Einige Automobilhersteller, insbesondere deutsche, begnügen sich nicht damit, dass das geforderte Motorenöl bestimmte internationale Klassifikationen bzw. Spezifikationen erfüllt, sondern stellen zusätzlich herstellerspezifische Anforderungen (erweiterte Prüfungen) an dessen Leistungsfähigkeit. Festgelegt wird dies in firmenspezifischen Normen (z.B. „VW-Norm 504 00“).

Die API-Klassifikation

Die API-Klassen geben Aufschluss über die amerikanischen Anforderungen und Qualitätskriterien, die ein Motorenöl erfüllt. Entsprechend der Übersicht in Spalte 1 der folgenden Tabelle steht der Kennbuchstabe „S“ (Service Station) für Otto-, der Kennbuchstabe „C“ (Commercial) für Nutzfahrzeug-Dieselmotoren. PKW-Dieselmotoren werden derzeit noch nicht über API klassifiziert. Die Angabe der Leistungsunterschiede erfolgt durch einen zweiten Kennbuchstaben, von „A“ für unlegierte Mineralöle bis „N“ (Ottomotoren) bzw. „J-4“ (Dieselmotoren), die beiden derzeit höchsten Leistungsstufen.

ACEA-Spezifikationen

Bis 1983 dienten fast ausschließlich die API-Klassifikationen und die MIL-L-Spezifikationen (amerikanische Militärspezifikation) als Qualitätsmaßstab bzw. -einstufung für Motorenöle. Nachdem diese hauptsächlich auf die Anforderungen der amerikanischen Motoren und Fahrbedingungen abgestimmt sind, wurde für die anspruchsvolleren europäischen Motoren und Fahrbedingungen die CCMC-Spezifikation (Committee of Common Market Automobile Constructors) geschaffen. Diese beinhaltet, neben den Anforderungen von API und MIL, auch europäische Prüfmotor-Verfahren und Fahrzyklen. 1996 wurde CCMC durch die weiterentwickelten (europäischen) ACEA-Spezifikationen ersetzt. Bei der ACEA-Klassifikation werden die unterschiedlichen Einsatzzwecke der Motorenöle durch Buchstaben und Ziffern in der folgenden Tabelle, Spalte „Klasse“, definiert: A = Pkw-Ottomotoren B = Dieselmotoren in Pkw, Vans und Kleintransportern C = Pkw-Otto und -Dieselmotoren mit neuen Abgasnachbehandlungssystemen E = Lkw-Dieselmotoren Motoröle für Pkw-Anwendungen werden grundsätzlich kombiniert für Otto- und Dieselmotoren gekennzeichnet (z.B. ACEA A3/B4 oder ACEA C3). Die nachfolgende Zahl differenziert innerhalb einer Klasse den Leistungsunterschied der verschiedenen Motorenöle. So erfüllt z.B. ein Öl gemäß ACEA A3/B3 höhere Anforderungen als ein A1/B1-Motorenöl.

ACEA Spezifikationen und Herstellerfreigaben

NORM / Klasse STATUS / EINSATZBEREICH / ANFORDERUNGEN
ACEA-Klasse
A1/B1Kategorie für Motorenöle mit niedriger HTHS (High-Temperature-High-Shear)-Vis-
kosität (2,9-3,5 mPas für xW-30) und besonders niedriger HTHS-Viskosität
(> 2,6 mPas für xW-20).
A2/B2Zurückgezogen
A3/B3Kategorie für Motorenöle und HTHS-Viskosität von größer oder gleich 3,5 mPas. Übertrifft ACEA
A1/B1 und A2/B2 bezüglich Noack (Verdampfungsverluste) sowie ACEA A2/B2 bezüglich Kolbensauberkeit und Oxidationsstabilität.
A3/B4Kategorie für Motorenöle und HTHS-Viskosität von größer oder gleich 3,5 mPas mit höheren
Anforderungen für Direkteinspritzer-Dieselmotoren, gekennzeichnet B4.
A5/B5Kategorie für Motorenöle mit abgesenkter HTHS-Viskosität von 2,9-3,5 mPas.
Entspricht in allen übrigen Standards der Klasse ACEA A3/B4.
In einem Prüfmotor muss im Vergleich zu einem 15W-40 Referenzöl eine
Kraftstoffeinsparung größer oder gleich 2,5 % nachgewiesen werden.
C1Neu seit 10/2004, Sulfataschegehalt max. 0,5 %. Mit HTHS größer oder gleich 2,9 mPas.
C2Neu seit 10/2004, Sulfataschegehalt max. 0,8 %. Mit HTHS größer oder gleich 2,9 mPas.
C3Neu seit 10/2004, Sulfataschegehalt max. 0,8 %. Mit HTHS größer oder gleich 3,5 mPas.
C4Neu seit 2007, Sulfataschegehalt max. 0,5 %. Mit HTHS größer oder gleich 3,5 mPas.
E1Zurückgezogen
E2Zurückgezogen
E3Zurückgezogen
E4Basiert weitestgehend auf MB 228.5. Kein Motorentest OM 364 A, dafür Mack T8 &
T8E, längste Ölwechsel, geeignet für Euro III-Motoren.
E5Zurückgezogen
E6Kategorie für AGR Motoren mit / ohne Dieselpartikelfilter und SCR NOX Motoren; empfohlen für Motoren mit Dieselpartikelfilter in Kombination mit schwefelfreiem Kraftstoff; Sulfataschegehalt max. 1%.
E7Kategorie für Motoren ohne Dieselpartikelfilter der meisten AGR Motoren und
der meisten SCR NOX Motoren; Sulfataschegehalt max. 2%.
E9Kategorie für Motoren mit / ohne Dieselpartikelfilter der meisten AGR Motoren und der meisten SCR NOX Motoren; empfohlen für Motoren mit Dieselpartikelfilter in
Kombination mit schwefelfreiem Kraftstoff; Sulfataschegehalt max. 1%.
BMW-Norm
BMW SpezialMotorenöle für Benzinmotoren vor Bj. 1998 oder Dieselmotoren.
BMW Longlife-98Motorenöle für spezielle Benzinmotoren ab Bj. 1998.
BMW Longlife-01Motorenöle für spezielle Benzinmotoren ab Bj. 09/2001.
BMW Longlife-01 FEMotorenöle für bestimmte Benzinmotoren ab Bj. 2001.
BMW Longlife-04Motorenöle für bestimmte Motoren ab Bj. 2004.
Fiat-Norm
9.55535 D2Standard-Motoröl für Dieselmotoren, Euro 5-Motoren, 10W-40 oder 15W40, HTHS > 3,5 mPas,
Wechselintervall 20.000 km/1 Jahr
9.55535 G1Leichtlauf-Motoröl für Ottomotoren, Euro 5-Motoren, 0W-30 oder 5W-30, HTHS > 2,9 mPas, Wechselintervall 30.000 km/2 Jahre
9.55535 G2Standard-Motoröl für Ottomotoren, Euro 5-Motoren, 10W-40 oder 15W-40, HTHS > 3,5 mPas, Wechselintervall 20.000 km/1 Jahr
9.55535 H2Hochleistungs-Motoröl für Ottomotoren mit großem Wechselintervall, Euro 5-Motoren, 5W40,
HTHS > 3,5 mPas, Wechselintervall 30.000 km/2 Jahre
9.55535 H3Hochleistungs-Motoröl für Ottomotoren, speziell für Abarth-Modelle, 10W-60, HTHS > 3,5 mPas,
Wechselintervall 20.000 km/1 Jahre
9.55535 M2Motoröl für Otto- u. Dieselmotoren mit großem Wechselintervall, Euro 4-Motoren, 0W40 oder
5W40, HTHS > 3,5 mPas, Wechselintervall 30.000 km/2 Jahre
9.55535 N2Motoröl für turbogeladene Otto- u. Dieselmotoren mit großem Wechselintervall, Euro 4-Motoren,
5W40, HTHS > 3,5 mPas, Wechselintervall 30.000 km/2 Jahre
9.55535 S1Motoröl für turbogeladene Otto- u. Dieselmotoren mit großem Wechselintervall, Euro 5-Motoren,
5W30, HTHS 2,9-3,5 mPas, Mid-SAPS-Öl, Wechselintervall 30.000 km/2 Jahre
9.55535 S2Motoröl für Ottomotoren mit großem Wechselintervall, Euro 5-Motoren, 5W-40, HTHS > 3,5 mPas, Mid-SAPS-Öl, Wechselintervall 30.000 km/2 Jahre
9.55535 Z2Hochleistungs-Motoröl für turbogeladene Otto- u. Dieselmotoren mit großem Wechselintervall, Euro 5-Motoren, 0W40 oder 5W40, HTHS > 3,5 mPas, Wechselintervall 30.000 km/2 Jahre
Ford-Norm
WSS-M2C 913-CDiesel (außer Modellreihe Ka);
Benziner (außer Modellreihe Ka), wenn WSS-M2C 925-B nicht verfügbar ist
WSS-M2C 925-BBenziner (außer Modellreihe Ka)
WSS-M2C 917-ADiesel und Benziner der Modellreihe Ka
Mercedes Benz
MB 228.3Dieselmotoren ohne Partikelfilter: OM 640, 642, 646, 611 in BR9xx (Sprinter)
MB 228.5Dieselmotoren ohne Partikelfilter: OM 640, 642, 646, 611 in BR9xx (Sprinter), 660
MB 228.51Dieselmotoren ohne Partikelfilter: OM 640, 642, 646, 611 in BR9xx (Sprinter), 660
Dieselmotoren mit Partikelfilter: OM 629, 640, 642, 646, 660 (EU3/EU4 mit ungeregeltem Parti- kelfilter)
Anm.: Verwendung nur in Verb. mit schwefelarmen (< 50ppm) o. -freiem (< 10ppm) Kraftstoff;
sonst Reduzierung des Ölwechselintervalle
MB 229.1Ottomotoren: M 113
MB 229.3Ottomotoren: M 155 (SLR) (nur “Mobil 1 5W-50“), 122, 272, 273, 113, 132 (ROW), 266, 271
Dieselmotoren ohne Partikelfilter: OM 640, 642, 646, 611 in BR9xx (Sprinter), 660
MB 229.31Ottomotoren: M 132 (ROW), 266, 271
Dieselmotoren ohne Partikelfilter: OM 640, 642, 646, 611 in BR9xx (Sprinter), 660
Dieselmotoren mit Partikelfilter: OM 629, 640, 642, 646, 660 (EU3/EU4 mit ungeregeltem Parti- kelfilter)
Anm.: Verwendung nur in Verb. mit schwefelarmen (< 50ppm) o. -freiem (< 10ppm) Kraftstoff;
sonst Reduzierung des Ölwechselintervalle
MB 229.5Ottomotoren: M 156, M 285 (Maybach), AMG-Motoren außer M 155 (SLR) u. M 156 (Anm.: alle nur SAE 0W-40 o. 5W-40)
Ottomotoren: M 132 (USA), 275, 122, 272, 273, 113, 132 (ROW), 266, 271
Dieselmotoren ohne Partikelfilter: OM 640, 642, 646, 611 in BR9xx (Sprinter), 660
MB 229.51Ottomotoren: M 156 (Anm.: nur SAE 0W-40 o. 5W-40)
Ottomotoren: M 132 (ROW), 266, 271
Dieselmotoren ohne Partikelfilter: OM 640, 642, 646, 611 in BR9xx (Sprinter), 660
Dieselmotoren mit Partikelfilter: OM 629, 640, 642, 646, 660 (EU3/EU4 mit ungeregeltem Parti- kelfilter)
Anm.: Verwendung nur in Verb. mit schwefelarmen (< 50ppm) o. -freiem (< 10ppm) Kraftstoff;
sonst Reduzierung des Ölwechselintervalle
Opel-Norm
GM-LL-A-025Motorenöle für Pkw-Benzinmotoren ab MJ ‘02, lange Wechselintervalle, HTHS größer oder gleich 2,9 mPas.
GM-LL-B-025Motorenöle für Pkw-Dieselmotoren ab MJ ‘02, lange Wechselintervalle, HTHS größer oder gleich 3,5 mPas,
auch verwendbar für Otto- und Dieselmotoren vor MJ ’02.
dexos 2neue Motorenöl-Kategorie für Otto- und Dieselmotoren mit neuen Abgasnachbehandlungssys- temen (z.B. DPF) ab Juli ‘09/MJ ‘10, lange Wechselintervalle, HTHS größer oder gleich 3,5 mPas,
auch verwendbar für alle Otto- und Dieselmotoren vor MJ ‘10 .
Peugeot-Norm
B71 22905W-30 synthetisch umweltschonend, Modelle ab Euro 5 (ab ORGA/DAM 11788: siehe Reifen-
druckaufkleber); detaillierte Infos siehe Wartungsheft
B71 229410W-40 halbsynthetisch, Modelle ab Euro 5 (ab ORGA/DAM 11788: siehe Reifendruckaufkleber);
detaillierte Infos siehe Wartungsheft
B71 229515W-40 mineralisch, Modelle ab Euro 5 (ab OGA/DAM 11788: siehe Reifendruckaufkleber); de- taillierte Infos siehe Wartungsheft
B71 22965W-40 und 0W-30 synthetisch, Modelle ab Euro 5 (ab OGA/DAM 11788: siehe Reifendruckauf- kleber); detaillierte Infos siehe Wartungsheft
Porsche-Norm
A40SAE 0W-40, SAE 5W-40 und SAE 5W-50 Motorenöle für alle Ottomotoren außer Ottomotor
Cayenne V6 und Hybrid
C30SAE 5W-30 Motorenöle für alle Dieselmotoren sowie Ottomotor Cayenne V6 und Hybrid
Renault-Norm
RN0700Produktionsdatum nach 08.10.2007: Benzin-Saugmotor, E85 mit Saugmotor, Motor K9K ohne
DPF mit Wartungsintervall 20.000 km/1 Jahr
Produktionsdatum 01.01.2001 bis 08.10.2007: Laguna III K4M, Laguna III M4R
RN0710Produktionsdatum nach 08.10.2007: Renault Sport Benzin, Benzinmotor mit Turbolader, Diesel
ohne DPF, Motor G9T mit DPF, Clio III K4M mit mehr als 88 kW
Produktionsdatum 01.01.2001 bis 08.10.2007: Laguna III M9R ohne DPF, Laguna III F4R mit
Turbolader
Dacia Logan, Sandero, Duster: Dieselmotor ohne DPF hergestellt ab 12.01.2009
RN0720Produktionsdatum nach 08.10.2007: Diesel mit DPF
Produktionsdatum nach 08.10.2007 und vor 28.05.2008: Laguna III K9K
Produktionsdatum nach 08.10.2007 und vor 08.09.2008: Kangoo II K9K ohne DPF und mehr als
73 kW
Produktionsdatum 01.01.2001 bis 08.10.2007: Laguna III M9R mit DPF Dacia Logan, Sandero, Duster: Dieselmotor mit DPF
VW-Norm
VW 501 01Ganzjahres-Motorenöle für Ottomotoren mit Standard-Wechselintervall (max. 15.000 km oder 1
Jahr) mit niedrigerem Performance-Niveau. Daher nur für Altfahrzeuge, wird für aktuelle Fahr-
zeuge nicht mehr zugelassen.
VW 502 00Ganzjahres-Motorenöle für Ottomotoren mit Standard-Wechselintervall (max. 15.000 km oder 1
Jahr).
VW 503 00Nicht mehr aktuell, wurde ersetzt durch VW 504 00.
VW 503 01Zurückgezogen, wurde ersetzt durch VW 504 00.
VW 504 00Neue VW-Norm für Fahrzeuge mit und ohne Longlife-Service. Für Benzinmotoren.
VW 505 00Ganzjahres-Motorenöle für Dieselmotoren mit und ohne Turboaufladung.
VW 505 01Ganzjahres-Motorenöl speziell für Pumpe-Düse-Dieselmotoren.
VW 506 00Nicht mehr aktuell, wurde ersetzt durch VW 507 00.
VW 506 01Nicht mehr aktuell, wird nur für einige Motorisierungen, die in der Vergangenheit gebaut wurden,
zwingend vorgeschrieben. Ersetzt durch VW 507 00.
VW 507 00Neue VW-Norm für Fahrzeuge mit und ohne Longlife-Service. Für Dieselmotoren mit Partikelfil-
tersystem.

Auswahl des richtigen Motorenöls -Herstellerangaben

Unterschiedliche Motorenkonzepte stellen grundsätzlich unterschiedliche Anforderungen an das Motoröl. Die jeweils „richtige“ Ölqualität und dessen Wechselintervalle werden daher von den Fahrzeugherstellern individuell in zahlreichen Prüfläufen unter Berücksichtigung des Ölfiltersystems, der Metallurgie und der Konstruktion der Motorbauteile festgelegt. Um mögliche Fahrzeugschäden zu vermeiden bzw. Garantie- und Kulanzansprüche nicht zu verlieren, sollte man sich daher grundsätzlich an die Freigaben bzw. Empfehlungen der Fahrzeughersteller halten. Diese sind üblicherweise in der Fahrzeug-Bedienungsanleitung enthalten, ggfs. berät sicher auch die Vertragswerkstatt.

 

Quelle: ADAC

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